Arbeitsprogramm für 2016/17

Das Arbeitsprogramm der LSV Rheinland-Pfalz gibt an, was der Landesvorstand und die Bundesdelegierten in ihrer einjährigen Amtsperiode alles zu tun haben. Das Arbeitsprogramm für dieses Jahr wurde von der 69. LSK beschlossen, die vom 16. bis 18.12.2016 in der Jugendherberge Wiesbaden tagte.


Arbeitsprogramm
für den Landesvorstand und die Bundesdelegation 2016-17


Der Landesvorstand/die Bundesdelegation ...


1. Thematisches


a) Bildungsfinanzierung

  1. soll sich gegen versteckte und offene Kosten in den Schulen einsetzen
  2. soll sich für eine stärkere finanzielle Förderung der Schulen engagieren

b) Demokratisierung

  1. soll einen Entwurf für eine demokratische Schule in die neue Schulgesetznovelle einbringen der einen Kompromiss zwischen Beschlusslage und Realität darstellt
  2. soll sich an dezentralen Aktionen der DFGVK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsgegner*innen) beteiligen und/oder diese zumindest öffentlichkeitswirksam bewerben.

c) Geflüchtetenpolitik

  1. soll sich mit Vereinen und anderen Organisation in Verbindung setzen, um überregional in der Flüchtlingsarbeit aktiv zu sein und um regionale Organisationen mit den SSVen/KrSVen in Kontakt zu bringen

d) Sexualität

  1. muss sich für eine bessere Aufklärung an Schulen einsetzen
  2. soll die Sommerschwüle in Mainz unterstützen, gerne mit mehr als nur einem Stand und einem Solibeitrag
  3. soll die Zusammenarbeit mit „SCHLAU“ ausbauen
  4. soll sich um eine offene, pluralistische Gesellschaft bemühen

e) Umwelt

  1. soll die „silent climate parade“ wieder unterstützen
  2. soll sich beim Projekt „Klima-SV“ beim SV-B engagieren


2. Strukturstärkung


a) soll sich für die Beteiligung von Förderschulen in der LSV einsetzen

b) soll Förderschulen vermehrt Seminare und Einführungen in die (L)SV anbieten und damit die Hemmschwelle überwinden

c) soll alle Kreis- und Stadt-SVen auf ihren regelmäßigen Treffen besuchen und in ihrer Arbeit unterstützen

d) muss ein Rechteplakat der LSV flächendeckend an allen Schulen in allen Klassenräumen aufhängen

e) soll in Kooperation mit dem SV-Bildungswerk auf die Entstehung und Förderung eines regionalen SV-BeraterInnen-Netzwerks in RLP, zum Zwecke der Aufklärung über SchülerInnenrechte und Beteiligungsformen für SchülerInnen sowie zur inhaltlichen Hilfe für SchülerInnenvertretungen auf allen Ebenen bei der Planung und Durchführung von Projekten, hinarbeiten.


3. Öffentlichkeitsarbeit


a) soll an Aktionen des Landesjugendhilfeausschusses mitwirken

b) soll Videos weiterhin als öffentliches Medium stärken

c) soll Facebook als öffentliches Medium stärken

d) kann Twitter als öffentliches Medium stärken

e) muss das neue Logo der LSV flächendeckend einsetzen, kann dabei das Design sinngemäß nochmal professionell bearbeiten und muss dabei altes Merchandise ressourcenschonend weiterverwenden

f) soll sich an möglichst vielen öffentlichen Veranstaltungen (Gedenktage, Kundgebungen, Demos…) präsent zeigen

g) soll mindestens alle 2 Monate einen LSV-Newsletter schreiben

h) soll sich um die Produktion von Merchandise kümmern, z. B. Kugelschreiber, Aufkleber, Feuerzeuge, T-Shirts, Spuckis


4. Aktionen


a) soll direkt auf Mitteilungen des Bildungsministeriums reagieren indem er Pressemitteilungen veröffentlicht

b) soll zu speziellen Daten (Welt XY-Tag) Pressemitteilungen veröffentlichen

c) muss im Monat mindestens eine Pressemitteilung verfassen, wenn möglich mehr

d) soll sich für einen großen Landesdemokratietag 2017 einsetzen, der Jugendliche deutlich direkter anspricht

e) muss auf einen rheinland-pfälzischen Schüler*innen Kongress 2017/2018 hinwirken bzw. diesen veranstalten. Es müssen bei der Planung, Ausführung und Evaluation mindestens zwei Mitglieder des Landesvorstands ein Teil des Risiko Organisationsteams sein.

f) soll mindestens eine Fortbildung für SVen und VLs am besten zusammen mit dem PL veranstalten

g) soll ein Ehemaligentreffen veranstalten


5. Gremienarbeit


a) soll sich im Expertengremium ZIRP einbringen

b) soll sich im forum | neue bildung einbringen und auf gemeinsame Aktionen hinarbeiten

c) soll sich in die DeGeDe RLP einbringen

d) soll sich durch ehemalige FunktionärInnen auf den Einarbeitungstagen 2017 einarbeiten lassen

e) soll sich im direkten Anschluss an die Wahl-LSK durch ehemalige FunktionärInnen einzeln (per Telefon) kurz in die Zeit bis zu den Einarbeitungstagen einweisen lassen

f) soll weiter an dem Inhaltstag „Rechtspopulismus im Alltag Jugendlicher“ arbeiten


6. Kontakte


a) soll im engen Kontakt mit dem LEB und der GEW bleiben

b) soll seinen Kontakt zu Bildungsministerin halten

c) soll Kontaktpersonen zu allen Landtagsparteien suchen und mit diesen regelmäßig in Kontakt treten

d) soll einen Kontakt zu „Trinken im Unterricht“ aufbauen und kann mit ihnen in Kooperation treten

e) soll eine Austauschrunde mit VertreterInnen aller Jugendparteien einladen und den Nutzen dieser als regelmäßige Treffen testen