Noch mehr Bundeswehr an unseren Schulen?! Nein danke, Frau Stark-Watzinger!

Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

Vorstoß oder doch eher Rückschritt? Nachdem die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger kürzlich der Funke-Mediengruppe sagte, es sei eine gute Idee, die Präsenz des Militärs im Zuge von Zivilschutzübungen an Schulen zu erhöhen, zeigt sich die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) empört.

Ähnlich wie die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Frau Dr. Stefanie Hubig, die bereits den militärischen Teil des Vorschlags kritisierte, stehen wir als LSV RLP dem Ganzen entschieden kritisch gegenüber.

„Schule ist nicht der Ort, an dem wir auf den Krieg vorbereitet werden sollen. In der Schule sollen wir grundlegende Qualifikationen erwerben und auf das spätere Leben vorbereitet werden. Noch zusätzlich Angst im Klassenraum zu verbreiten, indem man das Militär an die Schule holt, verfehlt den Sinn von Unterricht", so Emma Lucke, Pressereferentin der LSV RLP.

„Die Schulen sollen die Schüler*innen nicht auf einen militärischen Extremfall vorbereiten, sondern auf das Leben im Sinne von Bildung, Sozialem und Vielfalt. Es bringt daher nichts, den Schüler*innen unnötig Stress und Druck zu machen, da solche Maßnahmen die Schüler*innen nicht weiterbringen, sondern verstören. Außerdem darf man nicht die Schüler*innen, die aufgrund eines solchen militärischen Extremfalls geflüchtet sind, vergessen, denen man dadurch nicht hilft, sondern sie eher traumatisiert", so Sarah Dowidat, Pressereferentin der LSV RLP.

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Bei Rückfragen steht Ihnen das Pressereferat der Landesschüler*innenvertretung RLP gerne zur Verfügung: Emma Lucke | E-Mail: Emma.Lucke[at]lsvrlp.de | Sarah Dowidat | E-Mail: Sarah.Dowidat[at]lsvrlp.de


Siehe zu diesem Thema auch das Interview von SWR Aktuell mit unserer Pressereferentin Emma Lucke: https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-schueler-in-rlp-bundeswehr-hat-an-schulen-nichts-verloren-100.html