Die LSV RLP erneuert ihre fundamentale Forderung nach einem ausnahmslos kostenfreien Deutschlandticket für alle Schüler*innen im Land. Das aktuelle Chaos rund um die Gültigkeit des Tickets in den Ferien zeigt deutlicher denn je: Die bisherigen, bürokratischen Insellösungen sind gescheitert. Die LSV RLP sieht nun den perfekten Zeitpunkt, eine umfassende und gerechte Mobilitätsgarantie für die Jugend auf den Weg zu bringen.
„Die CDU warb bei der Landtagswahl mit dem Wahlversprechen, ein kostenfreies Deutschlandticket für alle Schüler*innen aller Klassenstufen zur Verfügung zu stellen", erklärt Sofie Emi Werberich, Pressereferentin der LSV RLP. „Wir stehen klar hinter dieser Forderung. Nun ist es wichtig, dass dieses Wahlversprechen auch zügig in die Tat umgesetzt wird, um den Jugendlichen im Land eine verlässliche Perspektive zu bieten."
Die aktuelle Studie von UNICEF zum Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Industrieländern zeigt deutlich: Auch in Deutschland und somit in Rheinland-Pfalz besteht erheblicher Handlungsbedarf in der Bildungs- und Jugendpolitik. Sinkende schulische Leistungen, zunehmende soziale Ungleichheit und die wachsende psychische Belastung vieler junger Menschen dürfen nicht länger ignoriert werden.
Besonders alarmierend ist, dass laut der Studie nur noch rund 60 Prozent der Jugendlichen grundlegende Kompetenzen in Lesen und Mathematik erreichen. Gleichzeitig hängen Bildungserfolg und Zukunftschancen weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien sind dabei besonders betroffen. Deshalb fordern wir auch hier Chancengleichheit!
Der Mai steht weltweit im Zeichen der mentalen Gesundheit. Doch für viele der rund 400.000 Schüler*innen in Rheinland-Pfalz ist psychische Belastung kein Saisonthema, sondern täglicher Begleiter. Die Landesschüler*innenvertretung (LSV) RLP nimmt den Mental Health Awareness Month zum Anlass, um auf die prekäre Lage an den Schulen aufmerksam zu machen und fordert ein Umdenken.
„Schule darf uns nicht krank machen“, stellt Sofie Emi Werberich, Pressereferentin der LSV RLP, klar: „Mentale Gesundheit ist kein Luxusgut, sondern ein Menschenrecht. Es wird Zeit, dass das Bildungssystem das endlich einsieht.“
Die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) fordert klare Konsequenzen gegen Diskriminierung im Schulalltag. Schule muss ein Raum sein, in dem Inklusion und Chancengleichheit selbstverständlich sind – für alle Schüler*innen.
Angesichts wachsender gesellschaftlicher Spaltung zeigt sich die LSV besorgt. Radikalisierung, Ausgrenzung und Gewalt widersprechen den Grundwerten eines demokratischen Zusammenlebens und sind entschieden abzulehnen.
Diskriminierung beginnt oft im Kleinen: Alltagsrassismus und abwertende Aussagen tragen dazu bei, dass sich menschenfeindliche Einstellungen verbreiten. Deshalb fordern wir verbindliche Aufklärung und Sensibilisierung bereits im Schulalltag.