Pressemitteilungen der LSV Rheinland-Pfalz

... werden vom Pressereferat im Landesvorstand der LSV, in der Amtszeit 2017/18 betreut von Jens C. Maurer, Luisa Mix und Tom Wenzelmann, verantwortet.

Das Pressereferat kann unter presse[at]lsvrlp.de kontaktiert werden.

Unten findet ihr unsere letzten Veröffentlichungen, Berichterstattungen in den Medien unter dem Link Medienberichte.

  • Die AfD vertraut den deutschen Lehrer*innen nicht

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Kürzlich eröffnete die Hamburger AfD ein Portal, welches Schüler*innen erlaubt, ihre Lehrer*innen zu melden, falls die AfD im Sozialkundeunterricht denunziert werde oder sie schlichtweg zu kurz komme. Nun planen auch weitere Landesverbände, unter anderem die rheinland-pfälzische AfD, ebenfalls ein solches Portal zu eröffnen. Die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz sieht solche Portale als äußerst kritisch an, da die AfD damit den deutschen Lehrkräften in unserem Land abspricht, die politische Neutralität wahren zu können.
  • Handyverbot an Schulen

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Smartphones sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Mal eben seine Mails checken, sich mit seinen Freunden austauschen oder sich über Themen zu informieren - ohne Smartphone? Undenkbar. Trotzdem gibt es schon seit der Erfindung des Mobilgeräts Diskussionen, ob diese an Schulen verboten werden sollen oder nicht. Auch in Deutschland ist diese Frage offen und wird heiß debattiert. „Ein bundesweites Handyverbot gleicht einem Versuch, sich vor dem Zeitalter der Digitalisierung zu verstecken. Wäre es nicht sinnvoller, sich dieser unausweichlichen Aufgabe zu stellen und mit innovativen Konzepten statt mit dementierenden Regelungen in die Zukunft zu starten?“, so Jens C. Maurer, Pressereferent und Vorstandsmitglied der LSV Rheinland-Pfalz.
  • Genderneutrale Toiletten an Schulen!

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    „Alle Schüler*innen in Rheinland-Pfalz müssen ein Recht auf eine gute Lernatmosphäre haben“, so Paula Ewald, Landesvorstandsmitglied der LSV RLP. Die Schule als Ort des Lernens sollte auch ein Ort der Toleranz sein. Die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz fordert dementsprechend genderneutrale Toiletten an Schulen. „Mit genderneutralen Toiletten hätten alle einen „safe place“ und stehen nicht vor einer schwierigen Entscheidung aufgrund eines Toilettenbesuchs”, findet Jean Matthias Dilg, Bundesdelegierter der LSV. Um Ausgrenzung und Mobbing zu vermeiden, sollte lieber Aufklärung über genderspezifische Themen in der Schule stattfinden als die Problematik komplett zu ignorieren!
  • DigitalPakt als möglicher Wegbereiter für Bildungskooperationen zwischen Bund und Land?

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Wenn wir Geld überweisen, Nachrichten lesen oder uns mit unseren Freunden verbinden - alles ist digital. Nur im Schulalltag findet der tägliche Umgang mit digitalen Medien noch nicht ganz statt. Das soll sich nun ändern. Im Juni kündigte das Bundesministerium für Bildung und Forschung den sogenannten „DigitalPakt Schule“ an. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern, bei der der Bund den Ländern fünf Milliarden Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung stellt. Einen Schritt in diese Richtung würden wir sehr begrüßen, da dieser eine Lockerung des Kooperationsverbots bedeuten und folglich auch den Weg für weitere Kooperationen zwischen Bund und Ländern ebnen würde.
  • Hat die Bundesschülerkonferenz noch eine Existenzberechtigung?

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zu ihrem Austritt aus der BSK

    Der 26. Juni 2018 ist von großer Tragweite für die Schüler*innen aus Rheinland-Pfalz und ihre Vertretungen. Denn heute wird der Austritt der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) aus der Bundesschülerkonferenz (BSK) gültig. Die Bundesschülerkonferenz ist eine inoffizielle Vereinigung, in welcher sich nahezu alle Landesschüler*innenvertretungen der verschiedenen Bundesländer zusammensetzen, um - so in der Theorie - die Meinungen aller Schüler*innen der BRD zu vertreten. Trotz der vielen Möglichkeiten, die sich innerhalb dieses Bündnisses für Diskurs und Vernetzung bieten, haben wir uns für einen Austritt aus der BSK entschlossen.
  • „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“

    Ergebnisse der 71. Landesschüler*innenkonferenz in Wiesbaden

    „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“ - Unter diesem Motto fand vom 1. bis 3. Dezember die 71. Landesschüler*innenkonferenz (LSK) Rheinland-Pfalz in der Jugendherberge Wiesbaden statt. Trotz der winterlichen Temperaturen wurde - oft auch bis spät in die Nacht - heiß diskutiert, und unsere Forderungen zum Thema Pädagogik wurden in dem Leitantrag „Pädagogik von und für SchülerInnen“ prägnant auf den Punkt gebracht. Die LSK beschloss hierbei gemeinsam, dass Schule in unserer heutigen Zeit von Grund auf neu gedacht werden muss.
  • Presseeinladung zur 71. LSK in Wiesbaden

    In Zeiten, in denen jede zehnte neue Lehrkraft keine pädagogische Ausbildung hat und selbst Lehrer*innen feststellen, dass der pädagogische Teil ihrer Ausbildung dramatisch ausgebaut werden müsste, kommen wir Schüler*innen nicht umhin, dieses Problem zu thematisieren. Deshalb wird unsere 71. LSK unter dem Motto „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“ stattfinden. Gemeinsam wollen wir Lösungsansätze finden und als Betroffene der derzeitigen Situation deutlich machen, welche pädagogischen Konzepte wir für richtig halten und als direkte Beteiligte am System Schule aufzeigen, wie sinnlos fachlich korrekter Unterricht ist, wenn er nicht durch die nötige Pädagogik und Didaktik gestützt ist.
  • Wahlrecht ab 0

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl 2017

    Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl … für alle über 18 Jahre. Anders als die meisten im Bundestag vertretenen Parteien, setzt sich die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) für die komplette Abschaffung des Wahlalters ein. Jede Senkung des Wahlalters unterstützt die LSV RLP als richtigen Schritt hin zum Wahlalter 0. Die LSV RLP ist der Meinung, dass das Geburtsjahr eines Menschen nicht ausschlaggebend für die Beteiligung in unserer Demokratie sein darf.
  • Bundesbildungsministerin Wanka lässt Schulen im Mittelalter sitzen

    Im Oktober kündigte die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) stolz an: „Ich möchte die Schulen in Deutschland fit für die digitale Welt machen.“ Doch was bis jetzt, nahezu ein Jahr später, aus dieser Versprechung wurde, enttäuscht. Nachdem schon für den 1. Juni eine Pressekonferenz vereinbart worden war, in der die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern vorgestellt hätten werden sollen, kam weder Bundesbildungsministerin Wanka noch eine*r ihre*r Staatssekretär*innen zu dem Termin. Da sich Wanka auch im Folgenden nicht mehr dazu äußerte, folgern viele Politiker*innen, sie hätte die versprochenen fünf Milliarden Euro gar nicht.
  • LSV lehnt Forderung von Bundesbildungsministerin Wanka nach einer „Migrantenquote“ für Schulklassen ab

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz empört sich über die vor kurzem veröffentlichte Forderung von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) nach einer „Ausländerquote“ für Schulklassen. Statt diesem Holzweg zu folgen, muss das Kooperationsverbot im Bildungsbereich aufgehoben werden, um mehr Mittel zur individuellen Sprachförderung zur Verfügung stellen zu können. „Integration funktioniert nicht durch Umsiedelung oder Zwang, sondern durch ein offenes Begegnen, Verständnis und Hilfe füreinander“, so die LSV RLP.
  • XY - Noch immer ungelöst

    FSJ-Videoprojekt soll auf Geschlechterstereotype und Sexismus im Alltag Jugendlicher aufmerksam machen

    Mainz, 27. April 2017. Anlässlich des heutigen Girls’ und Boys’ Day möchte die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz darauf aufmerksam machen, dass Rollenklischees und Sexismus auch heutzutage noch eine große Rolle im Leben vieler Jugendlicher spielen. Ob in der Schule oder zuhause, überall werden Kinder und Jugendliche mit Stereotypen und überspannten Geschlechterbildern konfrontiert ...
  • LSV zum Kinderreport 2017

    Mit Sorge betrachtet die LandesschülerInnenvertretung RLP die Umfrageergebnisse des „Kinderreport Deutschland 2017“ des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW). 33 Prozent der befragten Volljährigen trauten demnach „Kindern und Jugendlichen in Deutschland nicht zu, als Erwachsene Verantwortung für den Erhalt unserer Demokratie zu übernehmen“. „Selbstverständlich! Schule ist aktuell eine durch und durch undemokratische Institution. Wenn wir in der Schule Demokratie nicht leben dürfen, können wir sie auch nicht lernen. Logisch also, dass uns die Erwachsenen nur zu 64 Prozent den Erhalt der parlamentarischen Demokratie zutrauen“, so Simon Smolarczyk, Mitglied des Landesvorstands der LSV.
  • Positionspapier der Bundesschülerkonferenz (BSK) zum Thema „Inklusion“

    verabschiedet auf der BSK in Bremen vom 20.-22. Januar 2017

    Auf der Bundesschülerkonferenz (BSK) vom 20.-22. Januar 2017 in Bremen, die unter dem Motto „Wer ist schon normal? - Inklusion in der Schule“ stand, ist unter Beteiligung der LSV Rheinland-Pfalz ein Positionspapier zum Thema Inklusion entstanden und beschlossen worden. Auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention spielt Inklusion eine zentrale Rolle in der Bildungspolitik des 21. Jahrhunderts - und dennoch ist die Gesamtsituation in Deutschland nach Meinung der BSK nicht zufriedenstellend. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten ist der Anteil der förderbedürftigen Schüler*innen in inklusiven Lernverhältnissen in Deutschland zu gering. Nachfolgend sind unsere Standpunkte und Lösungsansätze beschrieben, um Vorurteile abzubauen, eine hohe Unterrichtsqualität zu gewährleisten und ein tolerantes Umfeld zu schaffen, in dem die Inklusion von der Gemeinschaft getragen wird.
  • LSV stellt fest: 2131 sind alle Schulen in RLP digital!

    Zum Stand der Digitalisierung und der "MINT-Freundlichkeit" der Schulen in Rheinland-Pfalz

    32 Schulen aus Rheinland-Pfalz wurden am 10. November als MINT-freundliche Schulen ausgezeichnet. An diesen Schulen werden zum Teil digitale Unterrichtsstunden gehalten, es gibt Nachmittags-AGs, Wettbewerbe, Workshop-Tage und Sommercamps. Die LandesschülerInnenvertretung begrüßt diese Schritte in die richtige Richtung und nimmt sie zum Anlass, über Unterricht im digitalen Zeitalter nachzudenken. „Wenn wir weiter mit Raten von 16 Schulen in drei Jahren ‚MINT-freundlich‘ werden, dann sind in Rheinland-Pfalz sogar schon im Jahr 2131 alle digital“, so Jim Preuß aus dem Landesvorstand der LSV. „Es fehlt deutlich am politischen Willen, digitale Medien in den Schulalltag einzuführen.“
  • Unser Lehrplan: eine Wissenschaft, die (langfristig) kein Wissen schafft

    LSV Rheinland-Pfalz zum Schuljahresbeginn 2016/17

    Jede Schülerin und jeder Schüler kennt es - erst aus der Schule, später aus der Uni: Das kurzfristige Pauken für die Klausur, absolut wohlwissend, dass das Meiste davon kurz danach wieder vergessen sein wird. Es gibt dafür unter „Betroffenen“ sogar einen Fachausdruck: Bulimie-Lernen. Wissen kurzfristig in sich hineinzustopfen, als gäbe es kein Morgen, dann in der Prüfung wieder auszuspucken und anschließend auf ewig zu vergessen, ganz getreu dem Motto: „Weg mit dem unnötigen Ballast!“. Man kann dies durchaus verwerflich finden, da es für Verschwendung, für vergeudete Zeit und Unterforderung der grauen Zellen steht. Was in den Schulen oftmals praktiziert wird, ist tatsächlich Alles, aber kein Bildungsaufbau - jedenfalls kein nachhaltiger.
  • LSV spricht sich für mehr Bildungsmobilität zwischen den Bundesländern aus

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz hat sich im Zuge der Bundeschüler(Innen)konferenz (BSK) vom 27. bis 29. Mai 2016 in Welschbillig bei Trier besonders für den hindernisfreien Schulwechsel eingesetzt. „Aktuell ist ein Wechsel in ein anderes Bundesland mühsam. Einheitliche Bildungsstandards könnten diesen erleichtern“, kommentiert die Bundesdelegierte Jessica Lein.
  • LSV zum Koalitionsvertrag 2016-2021 für Rheinland-Pfalz

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz lobt im gestern vorgestellten Koalitionsvertrag den Willen zur „Stärkung von Selbständigkeit und Partizipation an Schulen“. Dennoch steht sie diesem Teil gleichzeitig sehr kritisch gegenüber: „Es bedarf einer grundlegenden Schulreform und nicht nur dem Verstellen kleiner Stellschrauben an unserem Schulsystem, um wirklich etwas zu ändern“, so Landesvorstandsmitglied Alexander Kouril.
  • LSV Rheinland-Pfalz setzt sich auch auf Bundesebene für Nachhaltigkeit ein

    Vom 29.-31. Januar dieses Jahres fand die erste vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bundesschüler(Innen)konferenz (BSK) zum Thema „Nachhaltigkeit / Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Berlin statt. Dort stellten die SchülerInnenvertreterInnen aus dreizehn Bundesländern fest, dass vielen Menschen die Konsequenzen ihres Handelns für sich, die Gesellschaft und unsere Umwelt nicht bewusst sind. Die BSK sieht daher „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in der Schule, welche als zentrale Sozialisationsinstanz begriffen wird, als essentiell an.
  • Inklusion Geflüchteter in das deutsche Bildungssystem

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz und Positionspapier der Bundesschülerkonferenz (BSK)

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz fordert, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche umgehend nach ihrer Ankunft in Deutschland und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, ihrem Herkunftsland und ihren Sprachkenntnissen in das Bildungssystem inkludiert werden. Allen Kindern und Jugendlichen muss die bestmögliche Bildung gewährt werden. Dabei müssen schnellstmöglich alle Voraussetzungen geschaffen werden, um die Geflüchteten in Regelschulen aufzunehmen. Sie sind in kleinen Lerngruppen fachspezifisch zu fördern, sodass sie frühestmöglich den Regelunterricht besuchen können. Eine exklusive Beschulung in Gemeinschaftsunterkünften darf keine Option sein und ein längerer Aufenthalt in Erstaufnahmeeinrichtungen muss daher vermieden werden.
  • SchülerInnen wollen mehr über Sex sprechen

    SchülerInnenvertretungen und Jugend gegen AIDS ziehen an einem Strang für bundesweit einheitlichen Sexualkunde-Unterricht

    Die LSVen der ganzen Republik trafen sich Ende Oktober beim Jugend gegen AIDS Aufklärungsgipfel in Berlin. Ziel der Tagung war ein bundesweiter Austausch über die Situation der Sexualaufklärung an Schulen und mögliche Handlungen durch Jugend gegen AIDS und die LandesschülerInnenvertretungen. Die Recherchen der verschiedenen SchülerInnenvertretungen und die gesammelten Erfahrungen von Jugend gegen AIDS zeigen eine große Abweichung zwischen Lehrplänen und dem tatsächlich stattfindenden Unterricht. So legen zahlreiche Berichte von SchülerInnen nahe, dass Qualität und Umfang der besprochenen Inhalte stark von Schule und LehrerInnen abhängen. Während vereinzelt sogar Projekttage zum Thema initiiert werden, ist Aufklärung für viele nur ein Thema für die letzten Minuten vor Ferienbeginn, wenn es überhaupt stattfindet.
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