Pressemitteilungen der LSV Rheinland-Pfalz

... werden vom Pressereferat im Landesvorstand der LSV, in der Amtszeit 2019/20 betreut von Jonah Simon und Eric Grabowski, verantwortet.

Das Pressereferat kann unter presse[at]lsvrlp.de kontaktiert werden.

Unten findet ihr unsere letzten Veröffentlichungen, Berichterstattungen in den Medien unter dem Link Medienberichte.

  • Podiumsdiskussion „Ethik für alle - Über die Existenzberechtigung des Religionsunterrichts“ am 06.02.2020 in Mainz

    Einladung an die Vertreter*innen der Medien und alle Interessierten

    Ist konfessioneller Religionsunterricht zeitgemäß oder ein Relikt längst vergangener Zeiten? Hat er in seiner bisherigen Form in einem säkularen, weltanschaulich neutralen Staat überhaupt eine Existenzberechtigung oder rechtfertigen unsere christlichen Werte das Unterrichtsfach? Anlässlich der aktuellen gesellschaftlichen Debatte diskutieren wir mit Betroffenen, Interessierten und Expert*innen über das umstrittene Unterrichtsfach und seine Zukunft.
  • Deutschlandabitur, nein danke!

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zum Zentralabitur und der Notwendigkeit von Abi-Klausuren

    Heute werden im Land die ersten Abiturprüfungen geschrieben. Teile der Abiturprüfungen in Rheinland-Pfalz sind bereits landesweit vereinheitlicht. Doch Forderungen einer bundesweiten Vereinheitlichung der Prüfungen werden Jahr für Jahr gestellt. Die Landesschüler*innenvertretung, die die Abiturprüfungen als solche allgemein kritisch betrachtet, spricht sich wie auch Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig ausdrücklich gegen ein bundesweites Zentralabitur aus.
  • Positionierung der LSV RLP zur Forderung der AfD bezüglich Flaggenhissung an Schulen

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    Bereits seit längerem fordert die rheinland-pfälzische AfD die Beflaggung von Schulen mit der Bundes-, Landes- und Europaflagge. Die LSV hält den Vorschlag, wie auch das Ministerium für Bildung, für wenig zielführend. Denn in den Augen der LSV sollte sich Bildungspolitik darauf fokussieren, was und wie in der Schule gelernt wird. Identitätsstiftung findet vielmehr durch Fächer wie Sozialkunde oder Ethik statt und nicht durch das Anbringen von Symbolen. Daher lehnt die LSV die Forderung der AfD ab. Gleichzeitig fordern wir aber, diese so wichtige Demokratiebildung und -erziehung in der Schule zu stärken, insbesondere durch eine Verankerung in der Landesverfassung.
  • 75. LSK in Pirmasens: Von Lesezwang und Kinderrechten bis zu neuen Wahlen

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    Am vergangenen Wochenende tagte in Pirmasens die Landesschüler*innenkonferenz, das höchste beschlussfassende Gremium der LSV RLP. Mit rund 100 Teilnehmer*innen wurden drei Tage lang Anträge behandelt, Ämter gewählt, Workshops besucht und Kontakte geknüpft. Die Schüler*innen aus ganz Rheinland-Pfalz diskutierten unter anderem über Kooperationen, SV-Strukturen, Schüler*innenbeförderung, Gendergerechtigkeit und Sexualaufklärung. Die beschlossenen Anträge sind im Anhang beigefügt. Zu diesen zählt auch die Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, sowie politische Bildung als Auftrag von Kita und Schule in der Landesverfassung zu verankern.
  • Handlungsaufforderung an die Landesregierung - Wenn staatliche Schulen die Religionsfreiheit verletzen

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    Im vergangenen Monat positionierte sich die LSV zum Thema konfessionsgebundener Religionsunterricht und wie dieser durch einen konfessionsunabhängigen, neutralen, philosophischen und kritischen Unterricht ersetzt werden soll. Zur Umsetzung dessen wird - anders als zunächst gedacht - gar keine Änderung des Grundgesetzes benötigt, sondern - wie das Institut für Weltanschauungsrecht 2018 untersuchte - lediglich eine Änderung der Landesverfassung. „Die öffentlichen Grund-, Haupt- und Sonderschulen sind christliche Gemeinschaftsschulen“, heißt es bisher in Artikel 29 der rheinland-pfälzischen Landesverfassung. An dieser Stelle fordert die LSV klar eine Änderung und die Festlegung aller öffentlichen Schulen als bekenntnisfrei.
  • Schulstress - Bis zum Burnout?

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz:

    Überarbeitet, überfordert und überlastet: Viel zu viele Schüler*innen leiden unter Stress und Druck im Schulalltag. Gerade jetzt, in der Klausurenphase, kommen viele kaum mehr zur Ruhe. „Es ist keine Seltenheit, dass der gesetzliche Rahmen von drei Kursarbeiten pro Woche voll ausgenutzt wird. Am besten noch drei Leistungskursklausuren“, berichtet Miriam Weber, Vorstandsmitglied der LSV. „Zeit für einen Ausgleich, Musikunterricht, Sport, Freunde, Jobs oder ein Ehrenamt bleibt da kaum.“
  • LSV zu einem 365 €-Ticket

    in Bezug auf die Pressemitteilung der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz

    Der heute (25.10.2019) veröffentlichten Pressemitteilung der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz schließt sich die Landesschüler*innenvertretung vollumfänglich an. Auch in den Augen der LSV ist ein Nahverkehrsticket für effektiv 1€ am Tag eine Maßnahme, die die Attraktivität des ÖPNVs besonders für Schüler*innen stark vergrößert. In der Auffassung der LSV wird solch ein jugendfreundlicher und attraktiverer ÖPNV auch bei Schüler*innen und Jugendlichen den Bedarf für Individualverkehr senken und so zu einer nachhaltigeren Art und Weise der Mobilität führen. Landesvorstandsmitglied Lucas Fomsgaard meint dazu: „Das 365€-Ticket würde einen wesentlichen Beitrag zum Schutze der Umwelt leisten.“
  • Trennung von Schule, Staat und Kirche?

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    „Die in Deutschland so oft proklamierte Trennung von Kirche und Staat hat sich in einer der wichtigsten Institutionen noch nicht vollzogen: der Schule“, heißt es im Grundsatzprogramm der LSV, die die Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts fordert. Stattdessen soll es ein Fach für alle Schüler*innen geben, das objektiv über verschiedene Glaubensrichtungen, Weltanschauungen, Religionskritiken und Ethik aufklärt und den Schüler*innen fundierte, aber auch reflektierte Möglichkeiten der eigenen Glaubensfindung bietet.
  • Sexismus in der Schule? Trauriger Alltag!

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    „Ich bräuchte mal starke Jungs, die mir tragen helfen.“ „Wer von den Mädchen mit schöner Handschrift kann mal an die Tafel kommen?“ „Du wirfst ja wie ein Mädchen.“ „Kann hier mal ein Junge den Beamer aufbauen?“ Alltägliche Sätze, die jede*r von uns schon mal gehört hat. Kann man hier von Überreaktion sprechen, wenn sich Schüler*innen dadurch angegriffen fühlen? Ist es nicht ein Privileg, nichts tragen oder nicht an die Tafel zu müssen? Immer wieder begegnen einem diese oder ähnliche, scheinbar harmlose Kommentare. Was zunächst vereinzelt und unbedacht als Lappalie fällt, prägt bereits alltäglich das Selbstwertgefühl der Schüler*innen und vermittelt sexistische Rollenbilder.
  • „Armutszeugnis für die Landesregierung“ - Wie kostenfrei Bildung wirklich ist

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zum Schuljahresbeginn

    Hefte, Stifte, Bücher, Umschläge, Taschenrechner, Busfahrkarten, die Liste ist lang. Alles Dinge, die die rheinland-pfälzischen Schüler*innen über die Sommerferien für die Schule anschaffen mussten. Klingt zunächst nach Kleinigkeiten, doch die summieren sich: „Jedes Jahr habe ich bzw. haben meine Eltern Ausgaben für Hefte, Blöcke, Schnellhefter, usw., diese betragen gerne über 70€ pro Jahr. Hinzu kommen jährlich zwei bis drei Lektüren für insgesamt etwa 25€. Auch ein neues Ticket für den ÖPNV ist jährlich zu besorgen. Ein Jahresticket für den Schulweg kostet 300€ bis teilweise über 700€. Nicht zu vergessen sind die Kosten für die Schulbücher.(...)" , beklagt sich Lucas Fomsgaard, Vorstandsmitglied der LSV RLP. „Diese Zahlen sind ein Armutszeugnis für die Landesregierung, welche sich so gerne mit kostenfreier Bildung rühmt“, kritisiert er weiter.
  • Gut, aber nicht gut genug - die Änderungen am Schulgesetz

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zur Novellierung des Schulgesetzes

    Die Landesschüler*innenvertetung Rheinland-Pfalz setzt sich intensiv für mehr Schüler*innenpartizipation und Demokratie an Schulen ein. Aus diesem Grund befürwortet sie grundsätzlich die Novellierung des Schulgesetzes. Mehr Mitbestimmung für die SV und deren Einführung auch an Grundschulen erachtet die LSV für wichtig und längst überfällig. „Mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten sind schön und gut. Der nächste logische Schritt wäre nun aber die Einführung von paritätisch besetzten Schulparlamenten. Diese hätte sich die LSV eigentlich für diese Novellierung bereits gewünscht“, so Lucia Wagner, Pressereferentin der LSV RLP.
  • Schule wird nachhaltiger! Runder Tisch von LSV und Bildungsministerium tagt erstmals in Mainz

    1. Runder Tisch „Schule. Nachhaltig. Gestalten.“

    „Schule in Rheinland-Pfalz wird nachhaltiger. Kleine wie große Schulen sollen sich auf den Weg machen können – dafür haben wir heute gemeinsam den Grundstein gelegt“, erklärten Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sowie Lucas Fomsgaard und Miriam Weber von der Landesschüler*innenvertretung nach dem 1. Runden Tisch „Schule. Nachhaltig. Gestalten.“ am Mittwochnachmittag in Mainz. In drei Workshops zu den Themen Unterricht, Organisatorisches und Infrastruktur erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Handlungsempfehlungen und Ideen, wie Schulen in Rheinland-Pfalz nachhaltiger werden können.
  • Wir sind gebildet und haben eine Meinung - aber niemand will sie hören!

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zu den Europawahlen am 26. Mai

    Am Sonntag ist es soweit, bei den Wahlen werden die Weichen für unsere Zukunft gestellt. Doch eine Gruppe wird bei dieser wichtigen Entscheidung immer wieder konsequent übergangen. Dabei ist es genau diese Gruppe, die wohl noch am längsten mit den getroffenen Entscheidungen leben wird: die Menschen, die noch nicht über das Wahlrecht verfügen, weil sie noch keine 18 Jahre alt sind. Kinder und Jugendliche, denen die Politik nicht egal ist, die sich für ihre Zukunft und die des Planeten einsetzen wollen, die mitreden, mitwählen wollen! Und denen das nicht gestattet wird. Sie sollten ebenfalls das Recht haben, sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen.
  • Sturm oder nur ein Lüftchen der Demokratie?

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zum Wahlalter 16

    „Gegner einer Wahlaltersenkung blockieren eine Weiterentwicklung unserer Demokratie“, so Sabrina Sellentin, Vorstandsmitglied der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz. Am morgigen Freitag wird die rheinland-pfälzische Ampelregierung einen Antrag in den Landtag einbringen, welcher das Kommunalwahlrecht auf ein Alter von 16 Jahren senken soll. Ausschlaggebend hierfür sind die „Fridays for Future“-Schüler*innenstreiks (vgl. Pressemitteilung der LSV RLP vom 12.03.2019). Mit der Ablehnung dieses Antrages würde eine große Chance für die Anerkennung der jugendlichen Stimmen in Rheinland-Pfalz vertan.
  • Lasst uns für unsere Zukunft kämpfen!

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zu den Fridays for Future-Kundgebungen am 15.03.2019

    „Schüler*innen Rheinland-Pfalz’ – ihr seid am Zug! Nutzt eure Chance die Zukunft mitzugestalten, denn Bildung braucht Zukunft, also seht nicht tatenlos zu, wie sie zerstört wird. Nehmt am globalen FridaysForFuture-Streik am 15.03.2019 teil, um zu zeigen, dass unsere Generation keineswegs unpolitisch ist und dem Klimawandel längst den Kampf angesagt hat“, so Aylin Gümüş, Vorstandsmitglied der Landesschüler*innenvertretung RLP. „Weil wir es nur gemeinsam schaffen etwas zu verändern, fordern wir jeden und jede dazu auf, sich am 15. März an den Kundgebungen zu beteiligen”, appelliert Lucas Fomsgaard, ebenfalls Mitglied des Landesvorstandes.
  • Die Richtung stimmt, doch der Weg ist noch lang!

    Pressemitteilung der LSV zur Regierungserklärung der Bildungsministerin

    „Die genannten Maßnahmen sind ein großer Schritt für die Regierung, aber ein kleiner für die rheinland-pfälzischen Schüler*innen“, so Lucas Fomsgaard, Landesvorstandsmitglied der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV), zu der Regierungserklärung von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Die Regierungserklärung vom 30.01.2019 erhält von uns, gemäß des unpädagogischen Bewertungsstandards, die Note 5, mangelhaft!
  • Gegen die Erhöhung der Anforderungen im Abitur

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    Für die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz kommt eine Erhöhung der Anforderungen im Abitur nicht in Frage. Sieht man sich den aktuellen Leistungsdruck an, unter dem die Schüler*innen beim Lernen für die Prüfungen heute schon stehen, möchte man sich gar nicht ausmalen müssen, was es für die Schüler*innen bedeutet, wenn sie noch mehr Stoff lernen müssen. Die Entscheidung zur Anhebung der Anforderungen entspricht unseres Erachtens einer Entscheidung gegen die Gesundheit der Schüler*innen.
  • Erste Schulparlamentssitzung der IGS Trier

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz

    Das Konzept eines Schulparlaments (auch Schulkonferenz genannt) wird bereits seit längerer Zeit von der LSV Rheinland-Pfalz gefordert. Aktuell werden wichtige Entscheidungen oft in der Gesamtkonferenz gefällt, in der unfaire Machtverhältnisse zwischen Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen herrschen, da Schüler*innen zwar die größte Gruppe an den Schulen sind, jedoch das geringste Mitbestimmungsrecht haben. Am 7.12.2018 wagte die IGS Trier das Pilotprojekt. Es trafen sich, drittelparitätisch besetzt, Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern in dem neuen Gremium. Auch die LSV RLP war vor Ort, um sich einen Überblick zu verschaffen.
  • Die AfD vertraut den deutschen Lehrer*innen nicht

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Kürzlich eröffnete die Hamburger AfD ein Portal, welches Schüler*innen erlaubt, ihre Lehrer*innen zu melden, falls die AfD im Sozialkundeunterricht denunziert werde oder sie schlichtweg zu kurz komme. Nun planen auch weitere Landesverbände, unter anderem die rheinland-pfälzische AfD, ebenfalls ein solches Portal zu eröffnen. Die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz sieht solche Portale als äußerst kritisch an, da die AfD damit den deutschen Lehrkräften in unserem Land abspricht, die politische Neutralität wahren zu können.
  • Handyverbot an Schulen

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Smartphones sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Mal eben seine Mails checken, sich mit seinen Freunden austauschen oder sich über Themen zu informieren - ohne Smartphone? Undenkbar. Trotzdem gibt es schon seit der Erfindung des Mobilgeräts Diskussionen, ob diese an Schulen verboten werden sollen oder nicht. Auch in Deutschland ist diese Frage offen und wird heiß debattiert. „Ein bundesweites Handyverbot gleicht einem Versuch, sich vor dem Zeitalter der Digitalisierung zu verstecken. Wäre es nicht sinnvoller, sich dieser unausweichlichen Aufgabe zu stellen und mit innovativen Konzepten statt mit dementierenden Regelungen in die Zukunft zu starten?“, so Jens C. Maurer, Pressereferent und Vorstandsmitglied der LSV Rheinland-Pfalz.
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