• Inklusion Geflüchteter in das deutsche Bildungssystem

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz und Positionspapier der Bundesschülerkonferenz (BSK)

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz fordert, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche umgehend nach ihrer Ankunft in Deutschland und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, ihrem Herkunftsland und ihren Sprachkenntnissen in das Bildungssystem inkludiert werden. Allen Kindern und Jugendlichen muss die bestmögliche Bildung gewährt werden. Dabei müssen schnellstmöglich alle Voraussetzungen geschaffen werden, um die Geflüchteten in Regelschulen aufzunehmen. Sie sind in kleinen Lerngruppen fachspezifisch zu fördern, sodass sie frühestmöglich den Regelunterricht besuchen können. Eine exklusive Beschulung in Gemeinschaftsunterkünften darf keine Option sein und ein längerer Aufenthalt in Erstaufnahmeeinrichtungen muss daher vermieden werden.
  • SchülerInnen wollen mehr über Sex sprechen

    SchülerInnenvertretungen und Jugend gegen AIDS ziehen an einem Strang für bundesweit einheitlichen Sexualkunde-Unterricht

    Die LSVen der ganzen Republik trafen sich Ende Oktober beim Jugend gegen AIDS Aufklärungsgipfel in Berlin. Ziel der Tagung war ein bundesweiter Austausch über die Situation der Sexualaufklärung an Schulen und mögliche Handlungen durch Jugend gegen AIDS und die LandesschülerInnenvertretungen. Die Recherchen der verschiedenen SchülerInnenvertretungen und die gesammelten Erfahrungen von Jugend gegen AIDS zeigen eine große Abweichung zwischen Lehrplänen und dem tatsächlich stattfindenden Unterricht. So legen zahlreiche Berichte von SchülerInnen nahe, dass Qualität und Umfang der besprochenen Inhalte stark von Schule und LehrerInnen abhängen. Während vereinzelt sogar Projekttage zum Thema initiiert werden, ist Aufklärung für viele nur ein Thema für die letzten Minuten vor Ferienbeginn, wenn es überhaupt stattfindet.
  • LSV weist Vorwürfe und Rücktrittsforderungen der Schüler Union zurück

    Die LSV weist die Vorwürfe der Schüler Union Rheinland-Pfalz (SU) aufs härteste zurück und kann die Forderung nach einem Rücktritt nicht nachvollziehen. "Die SU scheint wohl im Rahmen des Wahlkampfes auf eine Hetzjagd gegen einen Jugendlichen aufgesprungen zu sein, die von der BILD und auf dem selben Niveau geführt wird", so Eric Funk, Pressereferent der LSV. "Solange Johannes Schäfer keine Äußerungen, die nicht zur Beschlusslage der LSV passen, im Namen der LSV tätigt, werden wir weiter solidarisch zu ihm stehen."
  • Einladung zum ersten Landesinklusionstag in Rheinland-Pfalz am 10.10. im ZDF Mainz

    Vielfalt ist Bereicherung für alle

    Mit diesem Motto laden mehr als 20 Verbände, Institutionen und Initiativen, darunter auch die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV), zum Ersten Landesinklusionstag in Rheinland-Pfalz ein, der am Samstag, 10. Oktober 2015, im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz stattfinden wird. Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, konnte als Schirmherrin des Landesinklusionstages gewonnen werden. Dieser Tag bietet die umfassende Gelegenheit, konkretisiert durch engagierte Beispiele aus den zentralen gesellschaftlichen Bereichen, den Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention darzustellen und zu diskutieren.
  • Positionspapier der Bundesschülerkonferenz zu Berufsbildung und Berufsorientierung an Schulen

    Am Wochenende vom 18.-20. September nahmen die Bundesdelegierten der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV), Jana Bludau, Mahmoud Hegazy und Marvin Müller, am Plenum der Bundesschüler(Innen)konferenz (BSK) in Wiesbaden teil. Mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen LandesschülerInnenvertretungen debattierten sie über das Thema „Berufsbildung und Berufsorientierung in und an deutschen Schulen“ und brachten die Meinung der rheinland-pfälzischen SchülerInnen im gemeinsamen Positionspapier der BSK ein.
  • 65. LandesschülerInnenkonferenz unter dem Motto „Inklusion“

    Vom 3. auf den 4. Juli veranstaltete die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz ihre 65. LandesschülerInnenkonferenz in der Jugendherberge Hochspeyer. Bei den hohen Temperaturen wurde auch heiß diskutiert. Die LSK stand unter dem Motto „Inklusion“. Dem Motiv folgend, wurden für die Delegierten und anderen SchülerInnen sowie interessierte Gäste eine Vielzahl von Workshops angeboten, wobei die Auswahl der Workshop-Themen auch ganz betont durch den weit gefassten Inklusionsbegriff gestützt wurde. So verwendet die LSV RLP den Inklusionsbegriff nicht nur für Menschen mit Handicap, sondern auch für all jene, die aus anderen Gründen aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind, oder deren Zugang durch diverse Gründe eingeschränkt ist.
  • Einladung zur Pressekonferenz des forum | neue bildung am 19.3. im Mainzer Landtag

    Übergabe eines Forderungskatalogs für die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz an Ministerpräsidentin Malu Dreyer

    Das forum | neue bildung hat einen umfassenden Forderungskatalog für die Bildungspolitik des Landes Rheinland-Pfalz erarbeitet. Am 19.3. wird dieser mit Ihrer Unterstützung der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem überreichen die Mitglieder* des forum | neue bildung an diesem Tag auch in der Staatskanzlei die Forderungen an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihre Staatsministerinnen Vera Reiß und Irene Alt.
  • „Über ein Gespräch mit Vera Reiß würden wir uns sehr freuen!“

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zur Regierungsumbildung

    Die am 12.11.2014 von Ministerpräsidentin Malu Dreyer veröffentlichte Pressemitteilung zur Regierungsumbildung in Rheinland-Pfalz nimmt die LSV RLP wohlwollend zur Kenntnis. Auch im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gab es einen Umbruch. Doris Ahnen, die langjährige Bildungsministerin, wechselt in das Finanzministerium ...
  • FSJ-Fotoprojekt „Gesicht zeigen für…“ erreicht hohe Beteiligung

    Jugendlichen eine Stimme in der Diskussion um notwendige Veränderungen in Schule und Gesellschaft verliehen

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV) hat unter Leitung der FSJlerin Lena Göth ein Basisprojekt zur Meinungsvielfalt mit dem Titel „Gesicht zeigen für… eine Welt, wie sie dir gefällt“ durchgeführt. Die Projektidee war, allen Interessierten, im Besonderen Schülerinnen und Schülern, eine Plattform für den Meinungsaustausch zu bieten. Das zentrale Element bildeten Fotos, auf denen die TeilnehmerInnen ihre Sprüche in Sprechblasen verwirklichen und dafür ihr Gesicht zeigen konnten. Leitmotto hierbei war: „Lasst uns gemeinsam etwas FAIRändern!“.
  • „Bei der Stärkung unserer Rechte ist noch gewaltig Luft nach oben!“

    PM der LSV zur am 23. Juli 2014 im rheinland-pfälzischen Landtag beschlossenen Schulgesetz-Novelle

    Am 23. Juli wurde im rheinland-pfälzischen Landtag über die Novellierung des Schulgesetzes verhandelt. Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz hat sich in zwei Stellungnahmen zu diesem Thema geäußert. Als zentrale Forderung verstehen wir die Demokratisierung von Schule, vor allem was die Rechte der Schülerinnen und Schüler angeht. Zwei unserer diesbezüglichen Forderungen wurden bereits im Schulgesetz verankert.
  • „Der Sexualkundeunterricht geht nicht auf unsere individuellen Fragen ein!“

    PM der LSV zur 62. LSK zum Thema "Sexualität" am 23./24. Juli 2014 in der Jugendherberge Mainz

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz veranstaltet vom 23. auf den 24. Juli ihre 62. LandesschülerInnenkonferenz zum Thema Sexualität in der Jugendherberge Mainz. Auf dieser beleuchten die Delegierten kritisch, ob das Thema Sexualität in der Schule angemessen aufbereitet wird. Im Rahmen der LSK finden Workshops zu Themen wie „Gender als Konstrukt“, „Feminismus“ und „Sexismus“ statt. Der Leitantrag beschäftigt sich mit einer möglichen Kooperation zwischen Jugend gegen Aids e.V. und der LSV RLP.
  • LandesschülerInnenvertretung RLP zur Schulgesetznovelle

    Mehr finanzielle Mittel für inklusiven Unterricht und grundlegende Demokratisierung gefordert

    Diesen Dienstag, am 13.05.2014, hielt die LandesschülerInnenvertretung RLP (LSV), vertreten durch Hannah-Katharina Kiennen und Jonas Treibel, ihre Stellungnahme zur Überarbeitung des neuen Schulgesetzes vor dem Bildungsausschuss des Landtags in Mainz. Grundsätzlich stimmt die LSV den Bestrebungen der Landesregierung, die den Entwurf vorgelegt hat, zwar zu, wünscht sich inhaltlich aber eine klarere Formulierung der Rechte für Schülerinnen und Schüler. „Demokratie muss gelebt werden! Eine Schule, die den Auftrag hat, zu verantwortungsvollem und demokratischem Denken zu erziehen, kann unmöglich selbst undemokratisch organisiert sein, ohne gleichzeitig dieses Ziel bei weitem zu verfehlen."
  • Internationale Begegnung „Mainz Meets Europe"

    vom 9. bis 11. Mai 2014 im Rahmen der Europawoche

    Der Förderverein der LSV führt in Kooperation mit der Stadt-SV Mainz dieses Jahr zum ersten Mal das Projekt „Mainz Meets Europe" durch. Studierende aus verschiedenen Ländern werden am Wochenende vom 9. bis 11. Mai ihre Erfahrungen im Ausland vorstellen und Rede und Antwort stehen. Darüber hinaus werden auch allgemein Möglichkeiten vorgestellt, zeitweise oder dauerhaft in Europa zu studieren. Die Begegnung findet im Rahmen der rheinland-pfälzischen Europawoche 2014 statt und wird von der rheinland-pfälzischen Vertretung beim Bund und bei der Europäischen Union finanziell unterstützt.
  • „Kein Bildungsplan 2015 ohne Toleranz gegenüber LSBTTIQ!"

    LSV kritisiert Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens" in Baden-Württemberg

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) nimmt die Ereignisse in der baden-württembergischen Bildungspolitik mit Sorge zur Kenntnis. Mit der Petition gegen den Bildungsplan 2015, in dem zu Toleranz gegenüber der LSBTTIQ-Community (lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell-queer) erzogen werden soll, zeigen der Verfasser und die UnterzeichnerInnen, dass ihnen ebendiese Toleranz fehlt. Die LSV RLP befürwortet einen Bildungsplan, der auf sexuelle Vielfalt eingeht, da man dadurch Ängste und Vorurteile abbauen kann und der Diskriminierung von Lebensweisen entgegengewirkt wird. Dass die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens" so viele Unterstützerinnen und Unterstützer hat, zeigt, dass die Thematisierung von LSBTTIQ dringend notwendig ist.
  • Presseeinladung zur 60. rheinland-pfälzischen LandesschülerInnenkonferenz

    „Zeig mir deine Eltern und ich sag dir deine Bildung!"

    Wenn eine „runde" LandesschülerInnenkonferenz in den Zeitraum einer Regierungsbildung auf Bundesebene fällt, wenn zudem die bisherige Bundesregierung durch Beschönigung des „Armuts- und Reichtumsberichts" Schlagzeilen machte und wenn dann auch noch eine OECD-Studie, die vor wenigen Wochen erschien (PIAAC-Test) selbst diejenigen in unserer Gesellschaft, die auf Lebens- und Berufserfahrungen zurückgreifen können, also Erwachsenen, mit gravierenden Bildungslücken konfrontiert und klarstellt, dass in fast keinem anderen Industrieland Bildung so sehr von der finanziellen Lage und dem sozialen Status abhängig ist wie in Deutschland - dann ist es für die LandesschülerInnenvertretung höchste Zeit, eine Konferenz unter dem Motto: „Zeig mir deine Eltern und ich sag dir deine Bildung!" auszurichten. Unter dem Eindruck dieser Erkenntnis werden die knapp einhundert Delegierten aus ganz Rheinland-Pfalz am Wochenende vom 29. November bis 1. Dezember 2013 im Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach diskutieren.
  • Blick über den Tellerrand

    LandesschülerInnenvertretung veranstaltet Tagesseminar gegen Homophobie an Schulen

    Das Thema Homophobie ist an Schulen immer noch brandaktuell. Jugendliche, die nicht heterosexuell sind, müssen an vielen Schulen in Rheinland-Pfalz nach wie vor Angst vor Ausgrenzung und zum Teil sogar psychischer und physischer Gewalt haben. So ist die Suizidrate unter nicht-heterosexuellen Jugendlichen gegenüber ihren heterosexuellen Schulkameradinnen und -kameraden vielfach höher. Die LSV veranstaltet deswegen in Kooperation mit der Schwul-Lesbischen Aufklärung (SchLAu) Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung ihres Fördervereins ein Tagesseminar mit dem Schwerpunktthema Homosexualität. „Mit dem Tagesseminar möchten wir Berührungsängste abbauen und mit schülerInnenfreundlichen Methoden die Jugendlichen erreichen und sensibilisieren", so Anna Lena Gneipelt von SchLAu.
  • Schulgesetznovelle zu Inklusion und mehr Mitbestimmung - Ein richtiger Schritt!

    Von gleichen Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler aber noch weit entfernt

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) begrüßt die Stärkung der Rechte von Schülerinnen und Schülern mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen im Kabinettsentwurf zur Novellierung des Schulgesetzes. Dennoch fordert die LSV weiterhin eine verbesserte Versorgung mit Sozialpädagoginnen und -pädagogen und zusätzlichen fachkundigen Lehrkräften, insbesondere an Schwerpunktschulen, damit die betroffenen Schülerinnen und Schüler von dieser „Wahlfreiheit" auch profitieren können.
  • Erwachsenen-Bildungstest der OECD: Vorhandene Strukturen überdenken!

    PIAAC 2012: Deutschland ist Schlusslicht in Sachen Chancengleichheit

    Die OECD belegt erneut, dass in Deutschland die Bildungschancen so sehr von geografischer und sozialer Herkunft abhängen wie in fast keinem Industrieland. Die alarmierenden Ergebnisse der PIAAC-Studie sind auch eine langfristige Abbildung der Folgen von Bulimielernen und der Ineffizienz des Bildungssystems. Für die LSV Rheinland-Pfalz ist dies eine Bestätigung der progressiven bildungspolitischen Zielsetzungen für eine neue Lernkultur und ein neues Selbstverständnis der Institution Schule.
  • LSV kritisiert die jüngsten Beschlüsse der Kultusministerkonferenz

    „Keine vergleichbaren Abschlüsse ohne Chancengleichheit!"

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) nimmt die jüngsten Absichtserklärungen der Kultusministerkonferenz mit Sorge zur Kenntnis. Mit der so genannten Implementierung von Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife werden die Lehrpläne an Gymnasien, Gesamt- und Fachoberschulen in absehbarer Zeit noch enger werden und die dezentralen Abiturprüfungen in ihrer Vielfalt weiter beschnitten.
  • Ergebnisse der 59. LandesschülerInnenkonferenz

    Bundesweite SchülerInnenvertretung und Wahl von SchulleiterInnen

    Am gestrigen Dienstag, den 18.6.2013, tagte die 59. LandesschülerInnenkonferenz (LSK) im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz. Auf der letzten LSK in diesem Schuljahr wurden neben den Nachwahlen zum Landesvorstand eine neue Position zur Bundesebene gefasst und die Wahl der Schulleiterin/des Schulleiters durch den Schulausschuss beschlossen. Nachdem Bildungsministerin Doris Ahnen die Konferenz mit einem Grußwort eröffnet hatte, stiegen die SchülervertreterInnen direkt in die Diskussionen um aktuelle und grundlegende Positionen zur Bildungspolitik ein.
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