Arbeitsprogramm für 2020/21

Das Arbeitsprogramm der LSV Rheinland-Pfalz gibt an, was der Landesvorstand in seiner einjährigen Amtsperiode alles zu tun hat. Das Arbeitsprogramm für dieses Jahr konnte mangels LSK-Tagungsmöglichkeit in Präsenz noch nicht beschlossen werden, sodass sich hier die Antragsfassung an die 76. LSK findet:


Arbeitsprogramm für die Funkis 2020/21 (76. LSK)


1.    Landesebene

a.    Gremienreferat

i.    Grundsätzliches

Das Gremienreferat...
soll sich darum bemühen, dass die Arbeit im Landesvorstand gut koordiniert funktioniert. Es soll sich um ein positives Arbeitsklima bemühen und stets dafür sorgen, dass die Arbeit gleichmäßig verteilt ist und alle Aufgaben erledigt werden.

ii.    Landesschüler*innenkonferenzen
1.    Soll zwei LSKen zusammen mit der GF organisieren, die Räume für die zukünftigen besichtigen und einen Überblick über die Tagungsräume haben.
2.    Soll sich um ein gutes Motto und dazu passendes Motiv bemühen.
3.    Soll sich rechtzeitig um gute Workshops bemühen und über diese abstimmen lassen.
4.    Soll eine sinnvolle, an die Tagungsräume und Inhalte der LSK angepasste Tagesordnung erstellen.
5.    Soll die LSKen einleiten, begleiten und organisatorische Ansagen machen.
6.    Soll sich um ein gutes Feedbacksystem bemühen, dass die zukünftigen LSKen immer besser werden können.
7.    Soll ein gutes Abendprogramm erstellen, sodass der Charakter der LSV in die weiteren Generationen weiter getragen wird und niemals verloren geht.

iii.    Einarbeitungstage
1.    Soll Einarbeitungstage für die kommende Generation zusammen mit der GF organisieren.
2.    Soll eine Tagesordnung erstellen, orientiert an den der vorherigen Jahre und zusammen mit den Funktionär*innen den Landesvorstand und die Bundesdelegation gut auf deren Arbeit vorbereiten.

iv.    Halbzeitklausur
1.    Soll eine Halbzeitklausur zusammen mit der GF organisieren.
2.    Soll dort das Arbeitsprogramm durchgehen und anhand dessen einen Masterplan erstellen, wie das Arbeitsprogramm noch umgesetzt werden kann.
3.    Soll teambildende Maßnahmen verstärkt einbauen, dass die Zusammenarbeit gut weiterbestehen kann.

v.    Arbeitsprogramm
1.    Soll immer einen Überblick über das Arbeitsprogramm haben und sich um dessen Umsetzung bemühen.
2.    Soll die Referate und Arbeitskreise an deren Aufgaben erinnern.

vi.    Landesvorstandssitzungen
1.    Soll monatlich eine Landesvorstandssitzung organisieren und die Tagesordnung erstellen.
2.    Soll die Sitzungen leiten und sich um die Erstellung eines Protokolls kümmern.
3.    Soll im Nachhinein das Protokoll überarbeiten und die entsprechenden Personen an deren Aufgaben erinnern.

vii.    Erweiterter Landesvorstand
1.    Soll den eLaVo verstärkt in die Arbeit einbinden.
2.    Soll den eLaVo bei Veranstaltungen um Unterstützung bitten.
3.    Soll den eLaVo zu den Landesvorstandssitzungen einladen.

viii.    Koordination Referate
1.    Soll sich um die Koordination der Referate kümmern und diese an deren Aufgaben erinnern.

ix.    Sitzungsräume + Büro
1.    Soll sich gut um die Sitzungsräume von medien.rlp bemühen und den Kontakt pflegen.
2.    Soll sich gut um die Geschäftsstelle kümmern und diese immer aufgeräumt und sauber hinterlassen.

x.    Im Gremienreferat untereinander Aufgaben verteilen
1.    Soll intern die Aufgaben gleichmäßig und sinnvoll verteilen, sodass keine Aufgaben vergessen werden. Dies ist hier besonders wichtig, da sich das Gremienreferat um die Koordination und das Funktionieren des LaVos und der Budelis kümmert.

b.    Außenreferat

i.    Grundsätzliches.  
Das Außenreferat soll sich darum bemühen, alle Termine innerhalb von Rheinland-Pfalz wahrzunehmen, bzw. wenn es aus terminlichen Gründen nicht geht, eine Vertretung aus dem übrigen Funki-Kreis zu organisieren. Neben dem Wahrnehmen der Termine ist es auch Aufgabe der Außenreferats Menschen zu Gesprächen einzuladen. Neben Treffen vor Ort in ganz Rheinland-Pfalz soll sich das Außenreferat auch um laufenden Kontakt zu diversen Menschen bemühen, sprich z.B. bei Pressemitteilungen anderer Verbände anrufen und Feedback geben. Auch ist es Aufgabe des Außenreferats, Menschen, nach Absprache mit dem gesamten Funki-Kreis, zu Veranstaltungen der LSV einzuladen. Außerdem soll der ständige Kontakt zum Bildungsministerium bestehen.

ii.    Wahlalter 16 - Aktion
1.    Im Zuge der Gespräche mit den Jugendparteien zur Landtagswahlen 2021 kam uns die Idee eine Aktion mit diesen und weiteren Organisationen im Jugendbereich um dieser Forderung mehr Aufmerksamkeit zu geben. Wir wollten etwas vor der Parteizentrale der CDU machen, da diese sich als einzige Partei gegen die Wahlaltersenkung bei Landtagswahlen stellt. Wir haben das Ganze leider etwas vernachlässigt und würden uns freuen, wenn ihr dieses Projekt angeht und erfolgreicher seid.

iii.    Gespräche mit BM, Parteien, Fachspezifischen Instituten
1.    Besonders in der Zeit der Pandemie hatten wir viele Gespräche mit dem BM und Experten aller Art. Wir würden uns wünschen, dass diese Kontakte auch nach der Pandemie beibehalten werden.

iv.    Kooperation NaKlario beibehalten, unsere Expertise einbringen
1.    NaKlario ist eine Plattform auf der ehrenamtliche Tutor*innen, Schüler*innen in ganz Deutschland beim Lernen zu unterstützen. Jedes Bundesland hat seine eigenen Strukturen im Thema Bildung, aus diesem Grund ist unsere Expertise sehr wichtig.

v.    Kontakte mit Parteien, Jugendparteien und Jugendparlamenten in RLP ausbauen und pflegen
1.    Politisches Arbeiten funktioniert am effektivsten wenn man ein großes Netzwerk hat. Die Pflege und der Ausbau von Kontakten zu Mitstreiter*innen ist also ein essenzieller Teil eurer Arbeit.

vi.    Kontakte zu neuer Regierung stark verbessern
1.    Die Wahlergebnisse stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch in den Sternen. Zurzeit haben wir einen guten Kontakt zum BM und es gab dem einen oder anderen Termin mit der Ministerpräsidentin. Sollten sich die Regierungsverhältnisse ändern, solltet ihr Versuchen einen guten Kontakt herzustellen. Dennoch ist es nie schlecht einen guten Kontakt zur Regierung zu haben.

vii.    So geht`s!
1.    Kommunale Jugendorganisationen unterstützen uns häufig in unserer Arbeit auf KrSV- und SSV-Ebene. Bei diesem Treffen kommen genau diese Organisationen zusammen und tauschen sich aus. Wie eben schon erwähnt ist ein großes Netzwerk immer gut.

viii.    Jugend Klima Forum
1.    Das Jugend Klima Forum ist ein Event, bei dem klimarelevante Themen besprochen werden. Organisiert wird das Forum vom MUEEF, Ministerium für Umwelt, Ernährung, Energie und Forst. Ein paar Organisationen, die umweltfreundliche Arbeit leisten stellen ihre Projekte vor und es wird darüber diskutiert. Ein sehr spannendes Event, an welchem die LSV ein paar Redebeiträge hat, um die Sicht aus Schüler*innenseite wiederzugeben.

ix.    Bündnis Bildungsticket
1.    Das Bündnis Bildungsticket kümmert sich darum, dass ÖPNV in Rlp sowohl günstiger als auch breiter verfügbar ist.

c.    Basisreferat

i.    Grundsätzlich
Das Basisreferat ist für den Kontakt zu den Schulen, den Kreis-/Stadt-SVen, den SVen vor Ort und den Basisschüler*innen zuständig. Es soll als Ansprechpartner*in bei Anfragen zur Verfügung stehen und SV-Arbeit an den Schulen attraktiver gestalten.
Demokratie ist der Grundsatz für alles, wofür die LSV steht. Deshalb ist es unverzichtbar in der eigenen Arbeit die Werte und Funktionen der Demokratie zu vertreten und zu verteidigen!
Das Basisreferat hält die Strukturen der LSV am Laufen. Ohne die Arbeit des Referats hat die LSV keine demokratische Legitimation. Die Stärkung der SV-Arbeit an Schulen, sowie in den Kreisen und Städten ist essentiell für das Funktionieren der LSV.
Uns Schüler*innen muss klar sein, dass wir Rechte haben, die uns nicht verwehrt werden dürfen.
Deshalb steht das Basisreferat für Partizipation und Meinungsfreiheit. Junge Menschen müssen mitbestimmen dürfen!   
1.    Die Arbeitsteilung soll gleichmäßig auf die Mitglieder des Basisreferats aufgeteilt werden. Dabei soll nicht nach konkreten Aufgaben getrennt werden. Alle Mitglieder sollen sich gleich stark in allen Bereichen engagieren.

ii.    KrSVen/SSVen
1.    Soll sich um regelmäßige Treffen der Kreis- und Stadt-SVen bemühen, die Basisbetreuer*innen unterstützen.
2.    Soll sich bemühen, dass alle Schulen zu den Kreis-/Stadt-SV-Treffen erscheinen (z.B. durch Rotation der Tagungsorte).
3.    Soll in Kreisen/ Städten, in denen der Kr-/SSV-Vorstände nicht selbstständig zu Sitzungen einladen, die Vorstände kontaktieren und auf die Notwendigkeit der Sitzungen aufmerksam machen oder selbstständig zu Treffen einladen.
4.    Die Kr-/SSV-Arbeit ist nicht ausschließlich Aufgabe des Basisreferats. Die anderen Funktionär*innen sollen ebenfalls Kreise und Städte betreuen. Das Basisreferat koordiniert die gesamte Kr-/SSV-Arbeit, behält Anzahlen der Sitzungen im Überblick und erinnert an noch zu erledigende Aufgaben bezüglich der Kr-/SSVen innerhalb des Funktionär*innenkreises.

iii.    LSK
1.    Gemeinsam mit dem Gremienreferat soll für die Beschlussfähigkeit der LSK gesorgt und Kandidat*innen für den Landesvorstand erworben werden.

iv.    Workshops
1.    Soll ein Konzept für Workshops erarbeiten, um die Basis anzusprechen und die Kreis- und Stadt-Sven bei ihrer Arbeit zu unterstützen und weiterzubilden.

v.    Schulbesuche
1.    Soll problematische Schulen, die keine SV/eine schlecht funktionierende SV haben, besuchen und versuchen, diese bei der Bildung einer funktionierenden SV zu unterstützen.
2.    Während der Pandemie soll zu diesen Schulen digital bzw. per Telefon Kontakt aufgenommen werden.

vi.    Anfragen der Basis
1.    Soll Anfragen von Schüler*innen beantworten und bei konkreten Problemen in der SV-Arbeit beim Lösen helfen.
2.    Kann auch als Ansprechpartner*in für außerschulische Probleme zur Verfügung stehen.
3.    Soll sich auch im Nachhinein informieren, ob Probleme an Schulen gelöst werden konnten und bei Bedarf erneut nachhaken und versuchen, weitere Lösungsvorschläge zu sammeln.

vii.    Newsletter
1.    Soll alle zwei Monate/bei Bedarf einen Newsletter herausbringen, in dem die Arbeit der LSV zusammengefasst wird und eigene sowie externe Veranstaltungen/Aktionen/Veröffentlichungen etc. beworben werden. Es verfasst selbstständig die Texte hierfür und sendet diese an das Büro.

viii.    Einbindung von Förderschulen
1.    Soll bei der Bildung von SVen an Förderschulen unterstützen.
2.    Soll Workshops an Förderschulen zum Thema SV halten, um deren Arbeit zu ermöglichen und zu erleichtern.
3.    Soll die Förderschulen aktiv in die Kreis-/Stadt-SV-Arbeit einbinden.

ix.    Grundschulen
1.    Soll bei der Bildung von SVen an Grundschulen unterstützen.
2.    Soll Workshops an Grundschulen zum Thema SV halten, um deren Arbeit zu ermöglichen und zu erleichtern.

x.    Leitfäden
1.    Soll Leitfäden mit Tipps für SV-Arbeit erstellen.
a.    Wie kann das SV-Team Projekte angehen?
b.    Wie finden SV-Wahlen statt?
c.    Wie veranstaltet das SV-Team eine KSV?

xi.    Schüler*innenrechte
1.    Soll Schüler*innenrechte vermitteln.
2.    Soll SVen Mut machen, die Interessen der Schüler*innen aktiv in der Schulgemeinschaft zu vertreten und von ihren Rechten Gebrauch zu machen.

xii.    SV-VL Seminar
1.    Soll ein SV-VL Seminar organisieren und für gute Workshops sorgen, sodass ein guter Austausch stattfinden kann.
2.    Soll sich für weitere, möglicherweise digitale SV-VL-Seminare einsetzen und diese durchführen.
3.    Soll mit dem Arbeitsbereich “SV-VL-Seminar” sehr eng zusammenarbeiten.

xiii.    Ansprechperson für Verbindungslehrkräfte
1.    Soll sich weiterhin um eine Ansprechperson für Verbindungslehrkräfte bemühen und mit dem Bildungsministerium (Frau Bewersdorf) und pädagogischen Landesinstitut (Dennis Jung) hierzu stetig in Kontakt bleiben.

xiv.    Popularität der LSV
1.    Soll die Bekanntheit der LSV steigern.
2.    Soll Basisschüler*innen das Thema Politik näher bringen und zum Engagement ermutigen.

d.    Pressereferat

i.    Soll sich aktiv um ordentliches, stets aktuelles und ansprechendes öffentliches Auftreten der LSV bemühen.
ii.    Soll regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlichen (mind. eine im Monat) und hierbei auch auf aktuelle Ereignisse und politische Debatten eingehen. Konkret soll auf jeden Fall zur Zeit der schriftlichen Abiturprüfungen im Januar 2021 eine umfassende Positionierung der LSV zum Thema Abitur veröffentlicht werden.
iii.    Soll Presseauftritte wahrnehmen, also auf Presseanfragen z.B. Interview- oder Fernsehanfragen reagieren.
iv.    Soll auf Presseterminen Präsenz zeigen.
v.    Soll den Presseverteiler der LSV überarbeiten und bewerben, um mehr Redaktionen/Menschen zu erreichen
vi.    Kann bei gegebenem Anlass eigene Pressekonferenzen veranstalten.
vii.    Kann Jugendpresseausweise beantragen, wenn dieser sinnvolle Möglichkeiten bietet (Vernetzung, Einladungen,...)

e.    Bundesreferat

i.    Allgemeines

1.    Grundlegend
Obwohl Bildungspolitik hauptsächlich Ländersache ist, kann man viel von einem Austausch über die Ländergrenzen hinaus profitieren. Seien es inspirierende Impulse oder Möglichkeiten zu Kooperation, länderübergreifende Positionierungen und Pressemitteilungen mit größerer Reichweite oder mit dem Ziel beispielsweise die KMK zu erreichen. Dementsprechend sollen die Bundesdelegierten Kontakte aufbauen, sich vernetzen, austauschen und evaluieren von welchen Erfahrungen oder Expertisen die LSV RLP profitieren kann. Aber auch andersherum sollen die Bundesdelegierten anderen LSVen zur Seite stehen, ihre Grundsätze versuchen zu verbreiten und unterstützen wo es geht und im Sinne der LSV RLP und ihrer Beschlusslage ist.

2.    Arbeitsverteilung
a.    Zur besseren Bewältigung des Aufgabenspektrums der Bundesdelegation ist es sinnvoll, wenn die Bundesdelegierten zu Beginn der Amtszeit die Aufgabenbereiche grob unter sich aufteilen.
b.    Außerdem sollen sich die Bundesdelegierten darum bemühen, auf anderen LSKen teilzunehmen.

3.    Reisekosten
Da die finanziellen Ressourcen der Bundesdelegation endlich sind, sollen die Bundesdelegierten für ihre Reisen eine BahnCard 50 nutzen und bei Terminen mit hohen Kosten vorher erörtern, ob der Termin die Kosten wert wäre.

ii.    BSK

1.    Eintrittsevaluierung
Die Bundesdelegierten, sollen stetig evaluieren, ob ein Eintritt in die BSK sinnvoll ist. Die Kriterien hierfür sind in einem Papier niedergeschrieben. Solange sie nicht erfüllt sind, sollte von einem Eintritt abgesehen werden.

2.    Sitzungsverhalten
Die Bundesdelegierten sollen an den Sitzungen der BSK als Gast teilnehmen. Hierbei sollen möglichst drei BuDelis auf die Sitzung fahren. In ihrer Rolle als Gast gilt es, den Kontakt mit anderen LSVen herzustellen und abzutasten, welche LSVen ähnliche Positionen haben. Zusätzlich können Versuche unternommen werden, die BSK zur Umsetzung der Kriterien zu bewegen.

3.    Forderungsstellung
Die Bundesdelegierten sollen bei möglichst vielen Gelegenheiten ihre Forderungen an die BSK vortragen, sodass diese bei Diskussionen in und um die BSK möglichst präsent sind. Ziel soll es sein, dass die anderen Länder diese Forderungen umsetzen.

4.    Bilaterale Absprachen
Um die Forderungen der LSV RLP an die BSK besser umsetzen zu können, sollen Absprachen insbesondere mit den LSVen aus Hessen, NRW und Bremen geführt werden, sodass eine gemeinsame Positionierung und Forderungen gefunden werden können.

iii.    Andere LSVen

1.    Allgemeines
Da die anderen LSVen oft nicht besonders viele Ressourcen in ihre Bundesarbeit stecken, ist es manchmal nötig, die Initiative selbst zu ergreifen, beispielsweise indem sich die Bundesdelegierten selbst auf Veranstaltungen einladen. Länderübergreifende Aktionen, Positionierungen, Pressemitteilungen etc. können unterstützt oder angestoßen werden, wenn sie der Beschlusslage entsprechen und die Bundesdelegation sie für unterstützenswert und die Arbeit der LSV RLP fördernd hält.

a.    LSV Hessen
Die Bundesdelegierten sollen zur LSV Hessen einen besonders engen Kontakt pflegen. Hierfür ist es wichtig, so viele der LSRe wie möglich zu besuchen und Mitglieder der LSV Hessen auf die LSKen einzuladen. Zusätzlich sollen sich die Bundesdelegierten regelmäßig über die Geschehnisse in den LSVen austauschen. Besonders im Bereich Digitalisierung kann von der hessischen Expertise profitiert werden. Auch bezüglich der BSK ist die LSV Hessen ein wichtiger Partner, mit dem man in stetigem Kontakt stehen sollte.

b.    LSV Saar
Der Kontakt zur LSV des Saarlands soll gepflegt und eine Kooperation im Bereich Anti-Rassismus weiter forciert werden.

c.    LSV NRW
Aufgrund der inhaltlichen Nähe soll der Kontakt zur LSV NRW unbedingt ausgebaut werden. Ein Besuch der LDK und das Fortführen der Kooperation im Sinne einer Wahlaltersenkung  sollen angestrebt werden.

d.    LSR Sachsen-Anhalt
Der Kontakt zum LSR Sachsen-Anhalt soll intensiviert werden. Ein Besuch einer Plenartagung dort soll angestrebt und sich inhaltlich ausgetauscht werden. Anknüpfungspunkt kann hier der Religionsunterricht oder gemeinsame Evaluation der BSK sein.

e.    LSV Berlin und Niedersachsen
Der Kontakt mit den LSVen von Berlin und Niedersachsen soll gesucht und vor allem bezüglich der BSK gehalten werden, da diese in der Vergangenheit durchaus Interesse an einem rheinland-pfälzischen Wiedereintritt signalisiert haben.

iv.    Weiteres

1.    #neueschule
Die Bundesdelegierten sind von rheinland-pfälzischer Seite aus verantwortlich für die Kommunikation und Mitarbeit im Bündnis #neueSchule.

2.    Waldorfschulen
Die Bundesdelegierten sollen die von ihren Vorgänger*innen begonnene Kooperation mit den Schüler*innen der Waldorfschulen fortführen.

3.    Lernfabriken...meutern!
Die Bundesdelegierten sollen sich aktiv im Rhein Main Bündnis einbringen und können auch auf Bundesebene für “Lernfabriken...meutern!” aktiv werden.

4.    Bundestag
Die Bundesdelegierten können den Kontakt zu Abgeordneten des Bundestags suchen, um über LSV-relevante Themen zu sprechen und die auch bundesweit in den Fokus zu rücken.

5.    SV-Bildungswerk
Die Bundesdelegierten sollen den guten Kontakt zum SVB erhalten, sich auf Veranstaltungen (z.B. Landesdemokratietag) um ein möglichst geeintes Auftreten bemühen, versuchen erneut eine SV Berater*innenausbildung für RLP zu organisieren, nach Möglichkeit an dieser selbst teilnehmen und überlegen, ob sie Mitglied im Netzwerk werden wollen.

6.    Internationale SV-Arbeit
Die Bundesdelegierten können sich um einen internationalen Austausch und eventuelle Kooperationen bemühen (z.B. EuRegio, OBESSU)

f.    Arbeitsbereiche

i.    Landesdemokratietag
1.    Der AB-LDT soll sich möglichst aktiv in den Steuergruppensitzungen einbringen. Zudem soll sich der AB darum bemühen, dass die LSV einen Stand auf dem LDT hat. Zusätzlich sollen Workshops von der LSV angeboten werden. Neben den Workshops soll erneut das “Heiße Eck” mit dem LJR, der Landtagsverwaltung und dem Dachverband der kommunalen Jugendvertretung veranstaltet werden. Weitere Programmpunkte auf der Hauptbühne können angeboten werden.

ii.    Stellungnahmen
1.    Bei Anfragen um Stellungnahmen durch das Ministerium soll der AB Stellungnahmen entscheiden, ob eine Positionierung zur Änderung sinnvoll ist. Wenn ja, soll der AB eine Stellungnahme gemäß der Beschlüsse der LSV verfassen und diese an das Ministerium übergeben.

iii.    Umwelt/ Nachhaltigkeit
1.    Die LSV arbeitet an einer Plakette, also einer Auszeichnung für Schulen, die besonders großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen. Diese Plakette unterscheidet sich ganz wesentlich von der sogenannten BNE Schule, da die LSV Plakette einen niedrigschwelligen Einstieg in das BNE Thema ermöglichen soll.
Die Plakette wird an Schulen vergeben, die eine Mindestanzahl an Punkten erreichen. Diese Punkte sind in einem sogenannten Punktekatalog aufgelistet, welcher an zwei Runden Tischen mit unterschiedlichsten bildungspolitischen Akteuren erarbeitet wurde. Der Katalog ist auf der LSV Homepage zu finden.
Das Projekt soll weitergeführt und weiter ausgebaut werden. Zudem sollen möglichst viele Schulen die Auszeichnung erhalten. Um dies zu erreichen, soll sich der AB mit dem BM, konkret Frau Dr. Sabine Schmidt, treffen und weiterhin gemeinsam den Runden Tisch “Schule.Nachhaltig.Gestalten” veranstalten. Zudem soll sich um eine Finanzierung des Projekts seitens des BMs bemüht werden.

iv.    Social Media
1.    Soll das momentane Konzept übernehmen oder ein eigenes Konzept entwickeln, nach dem die Social Media Kanäle der LSV geführt werden. Soll vor allem auf Instagram darauf achten, dass ein ordentliches Feed mit geordneten Highlights vorliegt.
2.    Soll insbesondere auf Instagram, Facebook und YouTube für eine ordentliche Social Media Präsenz sorgen, sprich stets aktiv, auf dem neuesten Stand und erreichbar sein.
3.    Kann die Social-Media-Präsenz gerne auf weitere Medien/Plattformen ausweiten

v.    Merch
1.    Wandkalender - Der neue AB-Merch soll für das Schuljahr 2021/2022 LSV-SV Wandkalender produzieren lassen. In diesem stehen Termine wie Ferien, die LSKen, das SV-VL Seminar etc., Genauso wie andere Unterlagen, die die LSV in den Jahren zuvor produziert hat.
2.    Sticker - Der neue AB-Merch soll neue Sticker Motive entwickeln und diese in Absprache mit dem restlichen LaVo drucken lassen.
3.    Kann eigene T-Shirts oder Pullis für alle oder nur den aktuellen Funki-Jahrgang erstellen. Die entstehenden Kosten sollen privat getragen werden.
4.    Kondome - Der neue AB-Merch soll Kondome designen und diese in Absprache mit dem restlichen LaVo produzieren lassen.

vi.    SV-VL
1.    Auch im Jahr 2021 soll es mindestens ein SV-VL Seminar geben. Dieses soll sich an erfolgreichen vorherigen SV-VL Seminaren orientieren. Außerdem soll sich die LSV um eine langfristige Finanzierung des/der Seminars/e aus Töpfen des BMs bemühen. Zusätzlich sollen nach Möglichkeit regionale SV-VL Seminare im ganzen Land stattfinden.

vii.    Inklusion
1.    Soll an der Sommerschwüle und mindestens einem weiteren CSD teilnehmen.

viii.    Geflüchtete
1.    Kann sich mit verschiedenen Organisation in Verbindung setzen, um in der Flüchtlingsarbeit aktiv zu sein und diese mit den SSVen/KrSVen in Kontakt zu bringen.

ix.    Online-Handbuch
1.    Soll ein Online-Handbuch für SVen erstellen, welches sich auch mit Online-SV-Arbeit auseinandersetzt.

x.    Sozi-PL
1.    Soll den Kontakt mit Herrn Vogel vom Pädagogischen Landesinstitut halten und eine mögliche Wiederholung der Fortbildung “SV im Soziunterricht” diskutieren. Soll außerdem unabhängig von Fortbildungen die von der LSV erstellten Unterrichtsmaterialien pflegen und die Möglichkeiten des Lehrplans, SV im Sozialkundeunterricht zu behandeln, verbreiten und beispielsweise auf Veranstaltungen wie dem SV VL Seminar darauf aufmerksam machen, damit Schüler*innenvertretung flächendeckender in der Schule behandelt wird.

xi.    Reliunterricht
1.    Soll dafür sorgen, dass die Diskussion um den Religionsunterricht nicht ins Leere läuft, sondern soll an dem Thema weiter dran bleiben, den öffentlichen Diskurs suchen und ankurbeln, aber auch mit politischen Akteur*innen in Kontakt treten, Verbündete suchen, kann auch noch einmal eigene Veranstaltungen zu dem Thema organisieren.

xii.    Digitalisierung
1.    Soll im Arbeitsbereich Digitalisierung aktiv werden und sich thematische Konzepte überlegen, wie Schule sinnvoll und sozial gerecht digitaler gestaltet werden kann. Hierzu zählen auch Aspekte wie Sicherheit im Netz, das Erlernen des Umgangs mit Textverarbeitungsprogrammen u.v.m. Ein Beispiel kann sich hier an der LSV Hessen genommen werden, die sehr ausführliche Konzepte in puncto Digitalisierung verfasst hat.

g.    Kooperationen

i.    YoupaN
1.    Soll den Kontakt zu YoupaN aufrechterhalten.

ii.    SCHLAU
1.    Kann an SCHLAU-Ausbildungen teilnehmen und soll diese unterstützen.

iii.    SVB
1.    Soll den Kontakt zum SVB aufrechterhalten und weitere Ausbildungen in Rheinland-Pfalz zu Peer-Berater*innen organisieren.

h.    Corona

i.    Abgesehen von interner Organisation und eventuellem Verlegen der LaVoSis ins Netz oder der Vertagung und Abspeckung von LSKen an die aktuell geltenden behördlich angeordneten Maßnahmen zum Infektionsschutz, sollen sich die Funkis im Besonderen in die Corona-Politik im Bereich Bildung einbringen und sich bei allen die Schüler*innen betreffenden Entscheidungen Gehör verschaffen. Da es für Positionierungen zu Schule in Zeiten einer Pandemie bisher keine Beschlusslage gibt, können die Funkis nach eigenem Ermessen Forderungen im Sinne der rheinland-pfälzischen Schüler*innen stellen. Diese sollen stets dem Grundgedanken folgen, dass weder Gesundheit, noch Bildung der Schüler*innen vernachlässigt werden dürfen und sollen auf möglichst vielen, umfangreich eingeholten Meinungen beruhen, um die Repräsentanz zu gewährleisten, falls eine LSK Beschlussfassung nicht mehr möglich ist. Die Funkis sollen den engen Kontakt mit dem Bildungsministerium pflegen und sich auch mit anderen LSVen zur Situation in deren Bundesländern austauschen. Auch länderübergreifende Positionierungen können von der LSV RLP unterstützt oder angeregt werden, um beispielsweise die Kultusministerkonferenz anzusprechen. Allgemein sollen die Funkis den politischen Diskurs, Presse und Öffentlichkeit dazu bringen, die Schüler*innen in den Mittelpunkt der sie betreffenden Entscheidungen zu stellen - statt diese Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg zu treffen. Wichtig ist aber auch, den Blick über den Tellerrand nicht zu verlieren, sondern den Überblick zu behalten und auch unabhängig von Corona für ein besseres Schulsystem zu kämpfen.