Die LSV zu den Landtagswahlen 2021

Die rheinland‐pfälzischen Landtagswahlen am 14.03.2021 beschäftigen auch uns Schüler*innen: Das Ergebnis und die daraus resultierenden Entscheidungen beeinflussen unser Leben enorm. Einige von uns dürfen sogar zum ersten Mal wählen gehen. Die Politik sollte gerade auf die neuen sowie die zukünftigen Wähler*innen eingehen, politisches Interesse wecken und die Wünsche und Forderungen der jungen Menschen ernst nehmen.

Bildungspolitik ist ein wichtiger politischer Bereich: Hier werden Entscheidungen über die heranwachsenden Generationen getroffen, die Lernen, Verständnis, Wissen, Kompetenzen und persönliche Entwicklung dieser bestimmen. Es werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Hier wird über unsere zukünftige Gesellschaft entschieden und darüber, wie unsere Welt in einigen Jahren aussehen soll. Aber nicht nur in der Zukunft; Bildungspolitik hat ganz konkreten Einfluss auf unseren Alltag. Neben anderen Ressorts ist es vor allem die Bildungspolitik, die unser Leben, das zu einem großen Teil aus Schule besteht, maßgeblich beeinflusst.

Entscheidungen in diesem Sektor haben also eine unglaubliche Tragweite; und gerade deshalb ist es wichtig, die Betroffenen in diese Entscheidungen miteinzubinden, sich ein Bild zu machen, was die jungen Menschen bewegt und interessiert, in was für einer Welt sie später leben wollen und wie sie sich ihren Schulalltag heute und in Zukunft vorstellen. Deshalb fordern wir die rheinland-pfälzische Parteienlandschaft auf, einen Fokus auf Bildungspolitik zu setzen und sich das Thema Schule besonders zu Herzen zu nehmen. Bildung muss ein zentrales Thema im Wahlkampf und der darauffolgenden Legislaturperiode werden!

Schwerpunkte für die kommende Zeit stellen für uns hierbei Demokratisierung, Schulsozialarbeit, Nachhaltigkeit (sowohl in Bildungs- als auch in Umweltaspekten), Inklusion, der Fächerkanon, Lernmittelfreiheit sowie Digitalisierung dar.

Den gesamten Forderungskatalog zu den Landtagswahlen verschickte die LSV im Juni 2020 bereits an die rheinland-pfälzische Parteienlandschaft und machte ihn Anfang Dezember auch Presse und Öffentlichkeit zugänglich.