Schlagwort: Pressemitteilung

  • Die AfD vertraut den deutschen Lehrer*innen nicht

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Kürzlich eröffnete die Hamburger AfD ein Portal, welches Schüler*innen erlaubt, ihre Lehrer*innen zu melden, falls die AfD im Sozialkundeunterricht denunziert werde oder sie schlichtweg zu kurz komme. Nun planen auch weitere Landesverbände, unter anderem die rheinland-pfälzische AfD, ebenfalls ein solches Portal zu eröffnen. Die Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz sieht solche Portale als äußerst kritisch an, da die AfD damit den deutschen Lehrkräften in unserem Land abspricht, die politische Neutralität wahren zu können.
  • Handyverbot an Schulen

    Pressemitteilung der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz

    Smartphones sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Mal eben seine Mails checken, sich mit seinen Freunden austauschen oder sich über Themen zu informieren - ohne Smartphone? Undenkbar. Trotzdem gibt es schon seit der Erfindung des Mobilgeräts Diskussionen, ob diese an Schulen verboten werden sollen oder nicht. Auch in Deutschland ist diese Frage offen und wird heiß debattiert. „Ein bundesweites Handyverbot gleicht einem Versuch, sich vor dem Zeitalter der Digitalisierung zu verstecken. Wäre es nicht sinnvoller, sich dieser unausweichlichen Aufgabe zu stellen und mit innovativen Konzepten statt mit dementierenden Regelungen in die Zukunft zu starten?“, so Jens C. Maurer, Pressereferent und Vorstandsmitglied der LSV Rheinland-Pfalz.
  • Hat die Bundesschülerkonferenz noch eine Existenzberechtigung?

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz zu ihrem Austritt aus der BSK

    Der 26. Juni 2018 ist von großer Tragweite für die Schüler*innen aus Rheinland-Pfalz und ihre Vertretungen. Denn heute wird der Austritt der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) aus der Bundesschülerkonferenz (BSK) gültig. Die Bundesschülerkonferenz ist eine inoffizielle Vereinigung, in welcher sich nahezu alle Landesschüler*innenvertretungen der verschiedenen Bundesländer zusammensetzen, um - so in der Theorie - die Meinungen aller Schüler*innen der BRD zu vertreten. Trotz der vielen Möglichkeiten, die sich innerhalb dieses Bündnisses für Diskurs und Vernetzung bieten, haben wir uns für einen Austritt aus der BSK entschlossen.
  • „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“

    Ergebnisse der 71. Landesschüler*innenkonferenz in Wiesbaden

    „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“ - Unter diesem Motto fand vom 1. bis 3. Dezember die 71. Landesschüler*innenkonferenz (LSK) Rheinland-Pfalz in der Jugendherberge Wiesbaden statt. Trotz der winterlichen Temperaturen wurde - oft auch bis spät in die Nacht - heiß diskutiert, und unsere Forderungen zum Thema Pädagogik wurden in dem Leitantrag „Pädagogik von und für SchülerInnen“ prägnant auf den Punkt gebracht. Die LSK beschloss hierbei gemeinsam, dass Schule in unserer heutigen Zeit von Grund auf neu gedacht werden muss.
  • Presseeinladung zur 71. LSK in Wiesbaden

    In Zeiten, in denen jede zehnte neue Lehrkraft keine pädagogische Ausbildung hat und selbst Lehrer*innen feststellen, dass der pädagogische Teil ihrer Ausbildung dramatisch ausgebaut werden müsste, kommen wir Schüler*innen nicht umhin, dieses Problem zu thematisieren. Deshalb wird unsere 71. LSK unter dem Motto „Lasst uns pädagogisch wertvoll sein“ stattfinden. Gemeinsam wollen wir Lösungsansätze finden und als Betroffene der derzeitigen Situation deutlich machen, welche pädagogischen Konzepte wir für richtig halten und als direkte Beteiligte am System Schule aufzeigen, wie sinnlos fachlich korrekter Unterricht ist, wenn er nicht durch die nötige Pädagogik und Didaktik gestützt ist.
  • Unser Lehrplan: eine Wissenschaft, die (langfristig) kein Wissen schafft

    LSV Rheinland-Pfalz zum Schuljahresbeginn 2016/17

    Jede Schülerin und jeder Schüler kennt es - erst aus der Schule, später aus der Uni: Das kurzfristige Pauken für die Klausur, absolut wohlwissend, dass das Meiste davon kurz danach wieder vergessen sein wird. Es gibt dafür unter „Betroffenen“ sogar einen Fachausdruck: Bulimie-Lernen. Wissen kurzfristig in sich hineinzustopfen, als gäbe es kein Morgen, dann in der Prüfung wieder auszuspucken und anschließend auf ewig zu vergessen, ganz getreu dem Motto: „Weg mit dem unnötigen Ballast!“. Man kann dies durchaus verwerflich finden, da es für Verschwendung, für vergeudete Zeit und Unterforderung der grauen Zellen steht. Was in den Schulen oftmals praktiziert wird, ist tatsächlich Alles, aber kein Bildungsaufbau - jedenfalls kein nachhaltiger.
  • LSV zum Koalitionsvertrag 2016-2021 für Rheinland-Pfalz

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz lobt im gestern vorgestellten Koalitionsvertrag den Willen zur „Stärkung von Selbständigkeit und Partizipation an Schulen“. Dennoch steht sie diesem Teil gleichzeitig sehr kritisch gegenüber: „Es bedarf einer grundlegenden Schulreform und nicht nur dem Verstellen kleiner Stellschrauben an unserem Schulsystem, um wirklich etwas zu ändern“, so Landesvorstandsmitglied Alexander Kouril.
  • LSV Rheinland-Pfalz setzt sich auch auf Bundesebene für Nachhaltigkeit ein

    Vom 29.-31. Januar dieses Jahres fand die erste vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bundesschüler(Innen)konferenz (BSK) zum Thema „Nachhaltigkeit / Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Berlin statt. Dort stellten die SchülerInnenvertreterInnen aus dreizehn Bundesländern fest, dass vielen Menschen die Konsequenzen ihres Handelns für sich, die Gesellschaft und unsere Umwelt nicht bewusst sind. Die BSK sieht daher „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in der Schule, welche als zentrale Sozialisationsinstanz begriffen wird, als essentiell an.
  • Inklusion Geflüchteter in das deutsche Bildungssystem

    Pressemitteilung der LSV Rheinland-Pfalz und Positionspapier der Bundesschülerkonferenz (BSK)

    Die LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz fordert, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche umgehend nach ihrer Ankunft in Deutschland und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, ihrem Herkunftsland und ihren Sprachkenntnissen in das Bildungssystem inkludiert werden. Allen Kindern und Jugendlichen muss die bestmögliche Bildung gewährt werden. Dabei müssen schnellstmöglich alle Voraussetzungen geschaffen werden, um die Geflüchteten in Regelschulen aufzunehmen. Sie sind in kleinen Lerngruppen fachspezifisch zu fördern, sodass sie frühestmöglich den Regelunterricht besuchen können. Eine exklusive Beschulung in Gemeinschaftsunterkünften darf keine Option sein und ein längerer Aufenthalt in Erstaufnahmeeinrichtungen muss daher vermieden werden.
  • SchülerInnen wollen mehr über Sex sprechen

    SchülerInnenvertretungen und Jugend gegen AIDS ziehen an einem Strang für bundesweit einheitlichen Sexualkunde-Unterricht

    Die LSVen der ganzen Republik trafen sich Ende Oktober beim Jugend gegen AIDS Aufklärungsgipfel in Berlin. Ziel der Tagung war ein bundesweiter Austausch über die Situation der Sexualaufklärung an Schulen und mögliche Handlungen durch Jugend gegen AIDS und die LandesschülerInnenvertretungen. Die Recherchen der verschiedenen SchülerInnenvertretungen und die gesammelten Erfahrungen von Jugend gegen AIDS zeigen eine große Abweichung zwischen Lehrplänen und dem tatsächlich stattfindenden Unterricht. So legen zahlreiche Berichte von SchülerInnen nahe, dass Qualität und Umfang der besprochenen Inhalte stark von Schule und LehrerInnen abhängen. Während vereinzelt sogar Projekttage zum Thema initiiert werden, ist Aufklärung für viele nur ein Thema für die letzten Minuten vor Ferienbeginn, wenn es überhaupt stattfindet.